Cappella Sagittariana Dresden

Cappella Sagittariana DresdenIn den 1970er Jahren entstand an der Sächsischen Staatskapelle Dresden ein Ensemble für Alte Musik, das sich den Namen Cappella Sagittariana Dresden gab. Die Musiker Bernd Haubold (Viola da gamba und Violone), Wolfram Just (Violine und Viola d’amore) und Wolfram Steude (Orgelcontinuo) waren dessen Protagonisten. 
Es entwickelte sich zu einem der führen-den Ensembles dieser Art im Ostteil Deutschlands. Das Ensemble unternahm in den folgenden Jahren viele Konzertreisen u. a. nach St. Petersburg, nach Westdeutschland sowie ins europäische Ausland. Eine rege Zusammenarbeit mit bekannten Musikerpersönlichkeiten wie z. B. dem Tenor Peter Schreier und dem Spezialisten für Alte Musik Frieder Bernius brachten weitere Anerkennung. Im September 2006 vereinigte sich das Ensemble mit dem 1993 von Mitgliedern der Dresdner Philharmonie gegründeten Ensemble Alte Musik Dresden, das sich vor allem der Wiederentdeckung des mitteldeutschen und sächsischen Musikerbes widmete. 

Im Oktober 2010 erschien mit der CD „Ich hebe meine Augen auf – Heinrich Schütz und die Mehrchörigkeit“ die erste Veröffentlichung in der der neuen Reihe „Musik aus der Dresdner Schlosskapelle“ beim Label Raumklang. Die Cappella Sagittariana hat dafür im Februar dieses Jahres in der Dresdner Lukaskirche u.a. Kompositionen aus den Symphoniae Sacrae I und II sowie aus den Psalmen Davids eingespielt. Eine zweite CD mit dem Leipziger Ensemble amarcord ist in Vorbereitung. 

Die Cappella Sagittariana im Internet

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