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Das Heinrich-Schütz-Jahr 2022

28.08.2018

Zahlreiche Vertreter aus Kultur und Kulturpolitik Mitteldeutschlands beraten erstmals über Pläne und Perspektiven zum 350. Todestag von Heinrich Schütz im Jahr 2022

Am 6. November 2022 jährt sich zum 350. Mal der Todestag von Heinrich Schütz (1585–1672), des ersten deutschen Komponisten von europäischem Rang und „Vaters unserer modernen Musik“. Das in vier Jahren zu begehende Gedenkjahr bieten einen willkommenen Anlass, Schütz und sein Zeitalter, sein Werk und dessen Rezeption verstärkt und in besonderer Weise in den Fokus zu nehmen. 

Am 28. August kamen Vertreter aus Kultur und Politik aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen im Kulturrathaus Dresden zusammen, um sich über Perspektiven und erste geplanten Projekte im Schütz-Jahr 2022 auszutauschen. Initiiert wurde das Treffen von Dr. Christina Siegfried, der Geschäftsführerin des Vereins Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. (MBM) und Intendantin des Heinrich Schütz Musikfests, das in diesem Jahr bereits zum 21. Mal stattfindet und mit Konzerten und vielfältigen Veranstaltungen alljährlich das Werk des Komponisten und die Musik seiner Zeit feiert. Ziel der Zusammenkunft in Dresden war eine erste konzeptionelle Abstimmung zu den bestehenden Möglichkeiten und Ideen aller potentiellen Protagonisten auf möglichst vielen Ebenen und der Perspektive eines zu entwickelnden länderübergreifenden Netzwerks. 

Unter den Teilnehmern befanden sich Vertreter aus Kultur und Kulturpolitik wie der Referent des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, Michael Krüger, Vertreter der Staatskanzleien Sachsen-Anhalt, Uwe Hoberg, und Thüringen, Dr. Philipp Adlung, der Oberbürgermeister der Stadt Weißenfels sowie Vertreter der Städte Zeitz, Bad Köstritz und der gastgebenden Landeshauptstadt Dresden. Anwesend waren ebenfalls die Präsidenten der Landesmusikräte Sachsen-Anhalt und Thüringen und des Sächsischen Musikrats, Vertreter der Landeskirchen und des Mitteldeutschen Rundfunks, Vertreter der Dresdner Hofmusik e.V., das Dresdner Kammerchors u.v.a.m. 

Die Geschäftsführerin der MBM, Dr. Christina Siegfried, stellte gemeinsam mit den Leitern der beiden Heinrich-Schütz-Häuser in Bad Köstritz, Friederike Böcher M.A., und Weißenfels, Dr. Maik Richter, sowie dem Geschäftsführer der Internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft e.V., Kassel, Christoph Schluckwerder, Planungsperspektiven bis zum Jahr 2022 vor. Dr. Carsten Lange, Koordinator des internationalen Telemannstädte-Netzwerks, berichtete über die Erfahrungen zum Telemann-Jubiläum 2017. Es entstand ein reger Austausch, weitere Projektideen und Planungsperspektiven konnten formuliert werden. 

Das Ergebnis der heutigen Gesprächsrunde skizziert einen vielversprechenden Ausblick auf das Heinrich-Schütz-Jahr 2022, für das vielfältige Aktivitäten geplant werden. In den nächsten Schritten sind diese zu konkretisieren, in verschiedenen Arbeitsgruppen weiterzuentwickeln, und frühzeitig Gespräche mit weiteren künstlerischen, kulturpolitischen und touristischen Partnern zu führen. – All diesen Aktivitäten gemeinsam ist das Ziel, Mitteldeutschland als das im europäischen Maßstab zu präsentieren, was es ist: Die Wiege der deutschen Musik.

© Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V.

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