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GRUSSWORT DES THÜRINGER MINISTERS
FÜR KULTUR

Minister Prof. Dr. Hoff

Im Jahr 1609 brach ein junger und vielversprechender Musiker im Auftrag seines Landesherrn nach Venedig auf, um sich im damaligen Zentrum der musikalischen Welt aus erster Hand in den neuesten und innovativsten Techniken seiner Kunst ausbilden zu lassen. Damals war noch nicht absehbar, dass der Schüler als Zeuge eines Epochenwechsels in seiner Heimat selbst einmal Epoche machen würde. Der Schüler war Heinrich Schütz, die anbrechende Epoche der Barock und seine Heimat der mitteldeutsche Raum. Die nachfolgenden Generationen mitteldeutscher Komponisten waren nicht minder produktive und intensive Netzwerker, die in Fragen musikalischer Anregung und Innovation immer auch europäisch dachten.

Im gleichen Geist hat sich der Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e. V. der Erschließung und Pflege dieses überaus reichen Erbes unter der Maxime „Fördern, Forschen, Bewahren, Begeistern“ angenommen. In den 30 Jahren seines Bestehens konnte er sich als engagierter Veranstalter von Konzerten, als Förderer von Barockensembles und Herausgeber musikwissenschaftlicher Forschung einen klangvollen Namen im In- und Ausland machen und somit auch die Bekanntheit der drei beteiligten Bundesländer, in denen er beheimatet ist, bei Musikerinnen und Musikern sowie dem Publikum erhöhen.

Ich gratuliere ganz herzlich zum Jubiläum und danke für das große Engagement.


© Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V.

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Heinrich Schütz Musikfest